Entspannte und erlebnisreiche Tage an der Adria

Jugendliche aus dem Dekanat Ingelheim verbringen die ersten zwei Ferienwochen auf der Jugendfreizeit in Italien. Annika und Antonia, zwei der Teilnehmerinnen, haben ihre zwei Wochen Freizeit zusammengefasst.

Am 24.06 war s so weit; die Reise nach Italien ging endlich los. Mit gemischten Gefühlen stiegen wir in den Bus. Einerseits waren wir aufgeregt, schließlich war das unsere erste Freizeit. Wir konnten ja noch nicht wissen, dass das der schönste Urlaub werden würde, den wir je hatten. Gleichzeitig waren wir aber auch voller Vorfreude auf die zwei Wochen Italien, direkt am Meer. Nach einer 12-stündigen Busfah   rt kamen wir dann in Rosolina Mare auf dem Campingplatz an und bezogen unsere Zelte. Bevor es das erste Mal an den Strand ging, gab es noch ein paar Kennenlernspiele. So erfuhren wir einiges über die anderen Teilnehmenden und das Team. In den nächsten 2 Wochen wuchs die Gruppe Tag für Tag immer enger zusammen und es entstanden Freundschaften.

Das Programm auf der Freizeit war sehr abwechslungsreich. Fast täglich waren wir am Strand oder im Pool, wir entwickelten unseren eigenen Clubtanz, machten eine gemeinsame Fahrradtour oder fuhren See-Kajak. Hinzu kamen Aktivitäten wie Bogenschießen und es gab viele kreative Angebote wie z.B. das Gestalten von Turnbeuteln oder das Erstellen von persönlichen Traumfänger. Jeden Tag lernten wir ein bisschen italienisch. So konnten wir bei unseren Tagesausflügen nach Verona und Venedig uns ein Eis bestellen oder nach dem Weg fragen. Alles in allem war es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Entspannung und Action.

Auch das Team war echt super! Die Teamer und Teamerinnen alberten viel mit uns, hatten aber auch jederzeit ein offenes Ohr, sodass wir uns bei ihnen immer geborgen fühlten. Zu unseren absoluten Highlights gehörten neben dem Ausflug nach Venedig auch das „Pony-Spiel“, dass wir unbedingt vor unserer Abfahrt in Rosolina Mare noch einmal spielen wollten. Auch der Tagesausklang am letzten Abend war etwas sehr besonderes. Dieser fand nämlich am Strand statt und aufgrund des Wetterleuchtens um uns herum und der passenden Musik herrschte eine ganz besondere Stimmung.

Die Zeit verging wie im Flug und wir wurden immer mehr zu einer kleinen Familie, in der jeder wichtig und wertvoll ist. Beim Abschied flossen dann sogar ein paar Tränen. Die zwei Wochen waren eine wunderschöne und unvergessliche Zeit, in der uns sogar der Spüldienst Spaß machte.

Und eines steht fest: Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei!!!

Annika & Antonia